Beiträge von Taunussteiner

    Ich habe nur das Auto aus Tronity gelöscht. Der Account besteht weiter, damit ich im Informationsfluss bleibe. Tronity verhandelt aktuell mit Ford wegen "Legalisierung" des Zugriffs.


    Bezüglich der Kosten habe ich im Vorfeld mit Tronity Kontakt aufgenommen. Mein Jahresabo war zu diesem Zeitpunkt ohnehin kurz vor dem Auslauf. Wir haben dann zunächst auf monatliche Laufzeit umgestellt. Der Zugriff funktionierte ja trotz Sperre noch eine ganze Weile weiter.


    Den Kommentar von Ford gebe ich mal im Wortlaut wieder:

    "Der Datenschutz ist ein für uns schwieriges Feld und ich bin selbst nicht sonderlich erfreut über unsere Auslegungen der Rechtslage".


    Mit Datenschutz wird in Deutschland halt vieles begründet und verhindert. Das Datenschutzproblem könnte Ford ja beheben, indem die "bösen" Nutzer einfach eine Erklärung unterschreiben, wonach Ford die Daten herausgeben darf 😉. Aber genau das will Ford ja nicht.

    Bin seit heute wieder entsperrt 🔓.


    Nachdem ich Tronity am Mittwoch deaktiviert und Ford per Mail informiert habe, wurde ein erster Anlauf am Donnerstag gestartet. Leider erfolglos 😡. Bei der Anmeldung unveränderter Fehlerhinweis. Daraufhin habe ich erneut schriftlich und am Samstag Nachmittag nochmal über die FordPass-Hotline reklamiert. Heute Nacht kam dann die Meldung per Mail und die App läuft wieder 😀.


    Interessant war, dass ich am Donnerstag zwei Mails nacheinander bekommen habe. In der Mail (Siehe Bild) wurde mir eine Änderung im Account mitgeteilt. Die Änderung selbst am Ende der Mail:

    Mail 1 - "enabled: true"

    Mail 2 - "enabled: false"


    Schätze, dass die Spezialisten bei Ford den Account nach Entsperrung gleich wieder gesperrt haben 😫.


    Habe am Freitag noch einen neuen Account angelegt in der Hoffnung, hierüber auf das Pony zugreifen zu können. Dieser Account musste erst über den gesperrten Account authorisiert werden - was natürlich nicht ging 🤷.


    Jetzt sind aber beide Accounts aktiviert und funktionieren.


    Mein Tipp: Legt Euch am besten einen zweiten Account als Backup an. Dann habt Ihr auf jeden Fall Zugriff, wenn ein Account aus welchen Gründen auch immer gesperrt wird. Bei Ford weiß man ja nie 🤦‍♂️.

    Bei wir wurde heute angabegemäß der Account wieder entsperrt. Es gab einen Hinweis, dass eventuell ein Passwort-Reset erforderlich ist.


    Nach zweimaligem bestätigten Passwort-Reset komme ich leider immer noch nicht in die App und bekomme immer noch den alten Fehlerhinweis.


    Habe postwendend reklamiert und hoffe darauf, dass die App morgen im Tagesverlauf wieder zum Fliegen kommt.


    Der "Director EV Programs, Ford Model e" aus Köln ist übrigens auch im Bild 😁.

    Der Kofferraumdeckel hat sich bei mir bisher noch nicht alleine geöffnet. Ich würde ihn bei der Komfortöffnung mittels elegantem Fußschwung sogar eher als störrisch bezeichnen.


    Was ich allerdings häufiger beobachte: Ich nähere mich dem Auto und die Öffnungsknöpfe leuchten mich an. Ich drücke den Knopf der hinteren Tür und es tut sich nichts. Dann drücke ich an der vorderen Tür und beide Türen öffnen sich 😳.

    Ich habe jetzt eine Mail an die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. geschrieben:


    Guten Tag, sehr geehrte Damen und Herren,


    interessiert habe ich Ihr Positionspapier vom 18.11.2022 zur Kenntnis genommen. Von dem beschriebenen Sachverhalt bin ich und eine Reihe weiterer Fahrer des Ford Mustang Mach E direkt betroffen. Ford hat mit Bezug auf einen unverständlichen Passus seiner AGB zur FordPass-App aufgrund von Zugriffen auf die Daten durch Drittanbieter ohne Vorwarnung Kundenkonten gesperrt. Die Sperre wurde dem Nutzer durch einen Ford-Internen Zahlencode angezeigt. Erst auf Nachfrage bei Ford wurde der Grund der Sperre genannt. Zudem wurde den Nutzern bei fortdauerndem Datenzugriff die permanente Sperrung des Accounts angedroht.


    Zunächst waren nur die Web-Accounts betroffen. Seit heute ist auch der Zugriff über die für das Fahrzeug wichtige FordPass-App gesperrt. D. h. aktuell habe ich und weitere Nutzung keinerlei Zugriff auf ihr Fahrzeug! Damit sind wesentliche Funktionalitäten wie Abfrage von Batterieladestand und Fahrzeugdaten sowie Bedienfunktionalitäten wie Fernstart nicht mehr möglich.


    Neben der von Ihnen im Positionspapier aufgezeigten Problematik liegt hier meines Erachtens auch ein massiver Verstoß gegen das AGB-Recht vor. Bei der von Ford herangezogenen AGB-Klausel handelt es sich nach meiner Auffassung um eine für Verbraucher absolut unverständliche Regelung, die den Verbraucher zudem unangemessen benachteiligt.


    Zu Ihrer Information die Regelung in den AGB:

    • Folgendes ist Ihnen und von Ihnen angewiesenen Dritten untersagt: die Erstellung von FordPass abgeleiteten Produkten, die Anwendung des Data-Minings, die Nutzung von Robots oder ähnlichen Datensammlungs- und Datenextraktions-Tools in Bezug auf FordPass, die Erstellung einer Datenbank, das systematische Herunterladen oder Speichern von Materialien aus FordPass oder Webseiten (ganz oder teilweise), die Verlinkung zu oder das Framing von jeglichen Teilen von FordPass, der Versuch oder die tatsächliche Durchführung einer Extraktion oder einer anderweitigen Art der Erlangung von Quellcodes oder der Strukturen von FordPass (ganz oder teilweise) mit Hilfe von Reverse Engineering, Disassemblierung oder Dekompilierung oder auf sonstige Art und Weise;
    • es ist Ihnen untersagt, FordPass zusammen mit anderen Inhalten oder auf eine Art und Weise zu verwenden, bei der Sie sich als eine andere Person, als ein Unternehmen oder als ein Rechtsträger (einschließlich uns) ausgeben;

    Wäre dieser Sachverhalt Grundlage einer Musterklage? Wie kann das Verfahren in Gang gebracht werden?


    Als Mitglied und Moderator im deutschen Ford-Mustang-Mach-E-Forum stehe ich mit einer Reihe von betroffenen Kunden im Kontakt. Die Anzahl von 10 Verbrauchern mit entsprechendem Anspruch kann benannt werden.


    Für Ihre Antwort bedanke ich mich bereits jetzt.


    Viele Grüße

    Die übernehmen doch aber die Kosten für eine Beratung bei RAe.

    Das müsste ich mir nochmal ansehen. Der ADAC hat ja auch noch eine kostenlose juristische Beratung bei einem Anwalt in Petto.


    Weiß aber nicht, ob ich Lust habe, das Thema weiter zu verfolgen. Ist ja auch immer Aufwand und am Ende muss es vermutlich doch vor Gericht ausgetragen werden. Und das dauert vermutlich länger, als die anvisierte Vereinbarung zwischen Tronity und Ford 🤷‍♂️.


    Den Webaccount brauche ich nicht wirklich und der Rest läuft ja noch 😉.


    Muss am Wochenende mal in mich gehen 🤔.

    Habe gerade noch eine Anfrage an die Rechtsberatung meiner Rechtschutzversicherung geschickt. Diesmal habe ich die komplette AGB noch beigefügt.

    Mal sehen, was die dortigen Juristen beitragen.


    Vermutlich haben wir nach den zwei Stellungnahmen drei juristische Meinungen ;)

    Meine Rechtschutzversicherung mauert 🥴. Man dürfe keine Rechtsberatung durchführen 🤷‍♂️.

    Ich könnte den Fall zwar telefonisch mit der Hotline besprechen, wird aber nichts rauskommen, weil der Sachverhalt nicht 08/15 zu beurteilen ist.

    Ich gebe dir auch recht. So bin ich die letzten drei Jahre elektrisch gefahren. Das ist purer Luxus, den man sich gönnen sollte.


    Doch leider wird es für mich ab hier politisch.

    Strom kostet im Winter Ressourcen, vor allem Gas. Das haben wir nicht. Daher schalte ich auch weniger Gartenbeleuchtung ein, habe immer noch die Gasheizung im Haus auf Sommerbetrieb, mache öfter den Kamin an und fahre auch, so gut es geht und annehmbar ist, nur mit Sitz- und Lenkradheizung.

    Ich hoffe, dass noch mehr so denken und wir wirtschaftlich so alle gut durch den Winter kommen. Ist meinerseits zwar nur ein kleiner Beitrag, aber einer muss ja anfangen.

    Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, dann kommt auch was zusammen. Versuche auch, die Hausheizung etwas sparsamer einzustellen und achte stärker auf elektrische Verbraucher.


    Autofahrtechnisch jage ich ich schon seit Jahrzehnten eher dem niedrigen Verbrauch statt dem hohen Tempo nach. Aber bei der Heizung im Auto habe ich mich bewusst entschieden, den Komfort zu belassen

    Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast.


    Auch wenn die Zahlen objektiv erhoben wurden, kommt es immer darauf an, wie ich die Zahlen interpretiere, um die gewünschte Botschaft zu transportieren.

    Allein die Aussage, dass in Bayern wenige Windräder stehen, weil es sich für die Investoren nicht lohnt, ist fragwürdig. Unterlegt wird das mit einer Karte, die nur wenige gering ausgelastete Windräder zeigt.

    Tatsächlich ist es jedoch so, dass durch übergroße Abstandsregelungen wenige Standorte zu finden sind und womöglich lukrative windreiche Standorte daher nicht genutzt werden können.


    Als weitere objektive Zahl wird die Auslastung von ca. 20% genannt. Der Kontext wird jedoch nicht müde, zu betonen, dass das viel zu wenig ist. Es fehlen ja noch 80% zur Vollauslastung ...

    Vielleicht sind 20% ja gar nicht so schlecht und wenn wir nicht den Schutz jedes Kleintieres über die Energiesicherheit und den Klimaschutz stellen würden, könnten wir auch eine höhere Auslastung erreichen.


    Ein weiterer Aspekt der geringeren Auslastung ist zudem die Tatsache, dass Windräder mangels Speicher und Stromtrassen abgeschaltet werden müssen, weil der produzierte Strom nicht abgenommen werden kann und andere Kraftwerkkapazitäten nicht so schnell ausgeschaltet werden können.


    Fakt ist, dass Windkraft eine der wenigen Energieressourcen ist, die wir selbst produzieren können. D. h. auch wenn die Produktion teuer ist, lohnt es sich im Interesse der Energiesicherheit, auch wenig effiziente Standorte zu betreiben. Wir haben ja gerade mit dem russischen Gas gesehen, welche Folgen eine Energieabhängigkeit hat. Jahrelang haben wir im Interesse kurzfristiger wirtschaftlicher Erfolge auf billiges russisches Gas gesetzt und teurere Alternativen ausgeblendet.

    Jetzt ist das billige Gas weg und wir mussten uns den Zugang zu Alternativen massiv teuer erkaufen. Den Lieferanten war doch klar, in welcher Situation Deutschland war und das wurde natürlich auch ausgenutzt.

    Oder ist es Zufall, dass der Gaspreis wieder gefallen ist, nachdem die deutschen Speicher gefüllt waren und der Gasbedarf sich wieder normalisiert hat 🤔.

    Die juristische Einschätzung vom ADAC liegt vor:


    Sehr geehrter Herr ☆☆☆,


    vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese haben wir mit Interesse zur Kenntnis genommen.


    Soweit für uns ersichtlich, sperrt Ford den Zugriff auf das Connectivity Konto. Grundsätzlich kann immer noch geladen werden, allerdings nicht mehr so intelligent.


    Bezüglich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) liegen uns keine Informationen vor, wie das über das E-laden genutzte Tool auf die Inhalte von FordPass zugreift.


    Nach unserer Einschätzung dürfte es zunächst einmal rechtlich nicht zu beanstanden sein, wenn man vom Nutzer verlangt, dass er nicht missbräuchlich mit dem Produkt umgeht. Andererseits darf das unseres Erachtens nicht so weit gehen, dass man gar nicht mehr auf andere Anwendungen zugreifen kann, das wäre nach unserer Ansicht unangemessen benachteiligend.


    Auch die Vorgehensweise, das Konto des Kunden sofort zu sperren, wenn ein AGB-Verstoß unterstellt wird, ist ohne Vereinbarung (wohl über AGB) nach unserer Auffassung nicht ohne Weiteres möglich. Ob eine solche Vereinbarung existiert, ist für uns nicht ersichtlich.


    Rechtsprechung diesbezüglich ist uns leider nicht bekannt. Daher kann eine abschließende Einschätzung von hieraus leider nicht erfolgen.


    Wir haben die angesprochene Thematik zur Kenntnis an unsere Fahrzeugtechnik weitergeleitet.


    Zur Klärung des weiteren Vorgehens können Sie sich an einen ADAC Vertragsanwalt in Ihrer Nähe wenden.


    Als ADAC Mitglied können Sie - unabhängig von einer Rechtsschutzversicherung - ein Beratungsgespräch bei einem frei praktizierenden ADAC Vertragsanwalt in Ihrer Nähe führen. Für dieses Beratungsgespräch - nach Maßgabe des beiliegenden Merkblattes - entstehen Ihnen keine Kosten.


    Die Namen und Anschriften der in Ihrer Nähe tätigen ADAC Vertragsanwälte können Sie auch auf unserer Internetseite http://www.adac-vertragsanwalt.de finden oder unter der allgemeinen Servicenummer 0 800 5 10 11 12 (kostenlos) erfragen.


    Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft behilflich gewesen zu sein.


    Mit freundlichen Grüßen


    Vorname Name

    Verbraucherrecht

    Juristische Zentrale

    Eigentlich muss man PV-Anlage und E-Auto gedanklich trennen. Meine PV-Anlage habe ich jetzt im achten Jahr und damit weit vor jeglichem Gedanken an ein E-Auto. Vermutlich hat der Verkäufer der Anlage daher die Kapazität etwas kleiner bemessen. Ich habe 5 kWp. Von der Dachfläche hätten auch 6 - 7 kWp draufgepasst.


    Die Anlage war von Anfang an rentabel, obwohl die Eigenverbrauchsprognose nicht erreicht wurde.


    Mit dem E-Auto konnte ich den Eigenverbrauch dann steigern und die Rentabilität der PV- Anlage verbessern. Ich habe mir auch eine Wallbox gegönnt, die abhängig vom Stromüberschuss die Ladung steuert. Das könnte man aber mit Abstrichen auch manuell einsteuern.


    Da ich nahezu ausschließlich im Büro tätig war, habe ich letztlich nur am Wochenende geladen. Reines PV-Überschussladen war bei mir von Mitte April bis September möglich. Meine tägliche Fahrstrecke liegt bei 40 km zuzüglich einige Wochenendfahrten.

    Und für was braucht ihr den ganzen schnick schnack!?..längt beim fahren nur ab.

    Ich weiß echt nicht was das ganze mit dieser Diskussion soll.

    Alles wichtige zeigt die App an ,ich habe bis jetzt keine Probleme damit.

    Wenn man die AGB unterschreibt dann erkennt man sie an.

    Ich brauche für die Nutzung der Funktionalitäten meiner Wallbox (Ladung in Abhängigkeit von der Stromproduktion meiner PV-Anlage, Nutzung verschiedener Ladeprogramme) den SoC des Fahrzeuges. Von anderen Herstellern gibt es dazu entsprechende Schnittstellen, die die Information liefern.

    Da Ford diese Schnittstelle nicht bereitstellen will, bin ich gezwungen, einen Drittanbieter einzubinden.


    Also ich finde nicht, dass es Schnick Schnack ist, meine nachhaltig arbeitende Wallbox angemessen arbeiten zu lassen.