Stromanschluss zu Hause...

  • Volle Zustimmung. Auch wenn meine PV für diesen Zweck anscheinend etwas überdimensioniert ist, so gibt es auch Tage wie heute, wo auch die 18kWp Anlage nur zwischen 3 und 5kW Leistung pendelt. Da macht es durchaus Sinn seinen rollenden Akku an die Wallbox zu hängen und zur Not nur einphasig mit 6A zu laden. Was drin ist ist drin und kann morgen wieder verfahren werden.

    Überdimensioniert kann so eine Anlage nie sein. Was mehr produziert wird, muss man ja nicht wegwerfen 😂. Wird dann halt eingespeist, auch wenn die Rendite hierfür niedriger ist. Aber Kleinvieh macht auch Mist.


    Und bei Deiner Anlage kannst Du halt auch bei ungünstigen Verhältnissen noch laden. Bei mir wird es wegen erforderlichen Mindestladung (unter 1 Phase 6A geht halt nicht) selbst im Sommer unter der Woche eng. Im Winter brauche ich gar nicht einzustecken, wenn es kein arbeitsfreier Tag mit Sonnenschein ist 😭.

  • Unsere Anlage (17 kWp West-Ost) bringt bei Sonnenschein in dieser Jahreszeit um 18:00 noch mehr als 9 kW. Da lässt sich das, was am Tag verfahren wurde (Arbeit und zurück) gleich am Abend wieder nachladen. So kommen wir selbst mit der kleinen Batterie des i3s 94Ah nur mit Sonnenelektronen durch die Woche - auch wenn nicht jeden Tag die Sonne scheint. Im Winter natürlich nicht ...

  • 11 kW – Wallbox – was spricht dafür?

    Eine 11 kW-Wallbox ist für Sie dann ideal, wenn Ihr E-Fahrzeug eine maximale Ladeleistung von 11 kW aufnehmen kann. Ein weiterer Vorteil einer 11 kW-Wallbox liegt zudem in der Meldepflicht. Denn eine Genehmigung bei Ihrem zuständigen Netzbetreiber ist ausdrücklich nicht notwendig, da die Ladeleistung nicht über 11 kW steigt. Hierfür ist lediglich eine einfache Meldung bei Ihrem Netzbetreiber notwendig. Eine 11 kW-Wallbox ist auch dann die ideale Ladelösung, wenn die Akku-Kapazität Ihres E-Autos so beschaffen ist, dass eine vollständige Akku-Kapazität über den nächtlichen Ladevorgang hergestellt werden kann (ein 40 kWh-Akku lädt mithilfe einer 11 kW-Wallbox in lediglich 5,5 Stunden vollständig auf).


  • Es ist insofern nachvollziehbar, weil die meisten diese Überlegung so anstellen, wenn sie sich neu mit der E-Mobilität beschäftigen. Man ist einfach unbewusst geprägt vom Tankvorgang. Meine Eltern fahren einen PHEV, dort muss man sehr oft laden - ist aber gar kein Problem, wir haben das so montiert, dass man nur den Stecker nehmen und reinstecken muss (ohne Kabel auf- oder abzuwickeln etc.), das ist eine Sache von 4 Sekunden. Die Laderegelung kümmert sich dann im Hintergrund darum, dass nur PV-Strom ins Auto kommt (wenn man keinen anderen Lademodus vorgibt, was im Winter nötig sein wird).


    Denk in zwei Jahren nochmal an mich, ich bin davon überzeugt, dass du dann in deinem Umfeld auch zu 11kW-Wandkästen raten wirst. Bei der Batteriekapazität sehe ich auch keine riesigen Steigerungen mehr - eher verbaut man dann leichtere und günstigere Akkus mit gleicher Kapazität. Man könnte auch einen 150l-Tank in einen Verbrenner-PKW einbauen, in der Realität sind die Tanks in den letzten Jahren eher kleiner geworden.


    Kurz noch ein Kommentar zu Kleinwagen wie Zoe, Smart: die können gar nicht oder nur optional Schnellladen, daher hat man dort einen stärkeren AC-Lader integriert. Braucht man aber allenfalls wenn man doch mal Langstrecke fahren will (wobei das ohne CCS immer mühsam ist). Auch der i3 hatte CCS anfangs nur optional.

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